
Gesicht
Lidstraffung
Um die Augen herum ist die Haut besonders dünn und zart. Sie altert in diesem Bereich schneller und reagiert empfindlicher auf schädigende Umwelteinflüsse als andere Hautpartien. Erschlafftes Gewebe im Bereich der Augen führt unweigerlich zu einem müden Blick, zu Schlupflidern oder Tränensäcken. Ausgeprägte Hautüberschüsse im Bereich der Oberlider können zu funktionellen Gesichtsfeldeinschränkungen führen.
- Bei der Oberlidplastik werden überschüssige Haut, erschlaffte Muskulatur und Fettpölsterchen an den Oberlidern entfernt. Die dabei entstehende Narbe liegt in der natürlichen Lidumschlagsfalte.
- Im Bereich der Unterlider können Hautüberschuss und Tränensäcke als störend empfunden werden. Die operative Vorgehensweise richtet sich nach dem entsprechenden Befund.
- Nach individueller Beratung besprechen wir mit Ihnen das Operationsverfahren und klären Sie über mögliche Risiken auf.
- Die Lidstraffung wird meist ambulant durchgeführt. Eine örtliche Betäubung ist in der Regel ausreichend, auf Wunsch kann der Eingriff in Analgosedierung oder Vollnarkose durchgeführt werden.
- Die ersten Tage nach der Operation sollten Sie sich körperlich schonen, den Kopf hochlagern und die Augenpartie kühlen.
- Die Fäden werden eine Woche nach der Operation entfernt.
Faltenbehandlung mit Botulinumtoxin Typ A (Botox) und Hyaluronsäure
Viele äußere und innere Einfüsse sowie Veranlagung und Lebensweise hinterlassen Spuren auf unserer Haut. Gleichzeitig verliert die Haut während des natürlichen Alterungsprozesses zunehmend ihre Elastizität und Regenerationskraft. In den vor allem durch die mimische Muskulatur beanspruchten Gesichtsregionen bilden sich dynamische und statische Falten.
- Bei mimischen Falten (z. B. Zornes- und Lachfalten) setzen wir die Aktivität der die Falten verursachenden Muskulatur herab. Dieses erfolgt durch die Injektion von Botulinumtoxin (Botox) in die mimische Gesichtsmuskulatur. Die volle Wirkung ist nach etwa zehn Tagen erreicht. Der Effekt ist nach ungefähr vier bis sechs Monaten rückläufig und lässt sich problemlos wiederholen.
- Das Volumendefizit statischer Falten lässt sich durch die Injektion von Hyaluronsäure ausgleichen. Das eingebrachte Präparat wird in der Folge im Laufe einiger Monate vom Körper abgebaut. Die Behandlung lässt sich problemlos wiederholen. Eine örtliche Betäubung ist zumeist nicht notwendig, da das Hyaluronsäurepräparat ein lokales Betäubungsmittel enthält.
- Nach zwei Wochen überprüfen wir das Behandlungsergebnis im Rahmen einer Kontrolluntersuchung.
Faltenbehandlung mit Eigenfett/Lipofilling
Beim Lipofilling (Eigenfetttransplantation) erfolgt die Auffüllung von Volumendefiziten (z. B. Falten, fehlenden Fettgewebsdepots) durch körpereigenes Gewebe. Für ein Lipofilling eignen sich dieselben Bereiche, die auch mit Hyaluronsäure aufgefüllt werden können.
Bei diesem Eingriff werden geringe Mengen Fett am Körper, z. B. am Unterbauch oder an den Oberschenkeln/Knieinnenseiten, mit einer dünnen Kanüle abgesaugt. Anschließend wird das aufbereitete Eigenfett in den gewünschten Bereich des Gesichts eingebracht.
Nachdem zunächst in den ersten Wochen ein Teil des transplantierten Fettgewebes abgebaut wird, ist das verbleibende Volumen dauerhaft in das umgebene Gewebe integriert. Somit können Volumendefizite und Falten im Gesichtsbereich durch Lipofilling ausgeglichen werden. Des Weiteren verbessert sich durch eine Eigenfetttransplantation die Hauttextur (Oberflächenstruktur).
Der Eingriff erfolgt ambulant in örtlicher Betäubung bzw. Analgosedierung oder Narkose.